DER DEMOGRAFIEKONGRESS 2016

Bundesminister Peter Altmaier, MdB, beim Demografiekongress 2015

Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands hängt maßgeblich von einer erfolgreichen Gestaltung des demografischen Wandels ab. DER DEMOGRAFIEKONGRESS ist mit mehr als 800 Entscheidern der Leitkongress zur Gestaltung dieser Aufgabe.  

Der Demografiekongresses 2016 steht im Zeichen des Zuzugs von Flüchtlingen nach Deutschland: Verändert sich durch die Zuwanderung die demografische Situation? Wie gelingt die soziale und arbeitsmarktliche Eingliederung von Flüchtlingen? Kann ausreichend (preiswerter) Wohnraum in Deutschland geschaffen werden?    
 
Vier große Themenblöcke werden beim Demografiekongress 2016 behandelt:   

Wohnen & Services

In ländlichen Regionen stehen zahlreiche Wohnungen leer; in den Städten fehlt es an preiswertem Wohnraum. Sollen Flüchtlinge (mit Familien) in ländlichen Regionen angesiedelt werden? Diese Frage und die gesamte Wohnungsbaupolitik sind Themen der prominent besetzten Eröffnungsveranstaltung

Die passgenaue Unterstützung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen im häuslichen Umfeld erfordert die Entwicklung von bedarfsgerechten Wohn- und Servicekonzepten im Zusammenspiel mit technischen Lösungen. Home Care ist daher ein gesetztes, bedeutendes Thema des Demografiekongresses. Auch in 2016 werden innovative Lösungen aus der Praxis rund um neue Wohnformen, Assistenz und Servicekonzepte vorgestellt.

Arbeitswelt & Personal

Der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter ist angesichts des hohen Altersdurchschnitts in vielen Unternehmen von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit. In zahlreichen Praxisbeispielen werden die betrieblichen Maßnahmen zur Gesunderhaltung vorgestellt.

Ausführlich beschäftigt sich der Demografiekongress 2016 mit der Digitalisierung der Arbeitswelt und geht der Frage nach, ob die Industrie 4.0 tatsächlich zu einem großen Verlust an Arbeitsplätzen führt. Wie die Chancen der Flüchtlinge mit Blick auf arbeitsmarktliche Eingliederung sind und wie diese Situation perspektivisch zu beurteilen ist, diskutieren beim Demografiekongress herausragende Experten.

Pflege & Medizin

Demografie 2.0: Treiben das E-Health-Gesetz und das Pflegestärkungsgesetz die Digitalisierung der medizinischen und pflegerischen Prozesse so voran, dass ältere Menschen besser unterstützt werden? Inwieweit nutzen neue Versorgungsprojekte an der Schnittstelle Wohnen, Pflege und Medizin digitale Lösungen? Diese Aspekte werden beim Demografiekongress 2016 intensiv erörtert.

Besonderes Augenmerk richtet der Kongress auf den Bedeutungszuwachs der Kommunen bei der Pflegeplanung vor Ort: Führt die Verknüpfung kommunaler Planungen mit dem Vertragsrecht der Pflegeversicherung zu besseren Pflege- und Betreuungsangeboten vor Ort? Gelingt eine bessere Kooperation und Koordination der Angebote auf kommunaler Ebene? Wie kann eine Bündelung der verschiedenen Beratungsleistungen zugunsten älterer Menschen gelingen?   

Kommunale Gestaltung

Die Kommunen sind durch den Zuzug an Flüchtlingen enorm gefordert. Der Kongress diskutiert, was erfolgreiche soziale Integrationsprojekte vor Ort auszeichnet und wie sie auf andere Kommunen übertragen werden können. Diskutiert wird, ob der Zuzug zu einer Wiederbelebung strukturschwacher Regionen in Deutschland beitragen kann und welche konkreten Voraussetzungen hierzu erfüllt sein müssen. Die Perspektiven für eine soziale und altersgerechte Quartiersgestaltung werden beim Demografiekongress 2016 ebenso intensiv diskutiert wie neue Wege zur Sicherung der medizinischen Versorgung in ländlichen Räumen.